Wenn Mami nicht mehr kann

Für Mütter, die sich ausgepowert und  überfordert fühlen, bietet das Müttergenesungswerk seit fast 60 Jahren die Mutter-Kind-Kur, bzw. Mütterkur an.

Das Angebot richtet sich an Frauen, die eine Krankengeschichte haben und die von einem Arzt auch attestiert werden können. Ziel der Kur ist es, dass Mütter sich wieder erholen, regenerieren und Abstand vom Familienalltag bekommen können. 

Dabei steht nicht nur die Behandlung durch die medizinische Einrichtung im Vordergrund. Es soll auch ein Blick dafür entwickelt werden, was zuhause vielleicht verändert werden kann, um in Zukunft gesundheitliche Probleme zu vermeiden. Schließlich will und soll die Mutter nach ihrer Rückkehr Familie, Haushalt und Arbeit auch wieder in einem gesunden Maß versorgen können.

Oft belastet die Mütter die Sorge um die Familie. Viele bekommen keine Anerkennung für ihre Leistungen, so wie sie es früher im Job gewohnt waren. Das nagt einfach am Selbstbewusstsein und ein Teufelkreis beginnt. Symptome wie Essstörungen, Kopfschmerzen, Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme oder Störungen im Magen-Darm-Bereich können die Folge sein.

Ein Fünftel aller Mütter, die für die Versorgung ihrer Kinder hauptverantwortlich sind, hätten aufgrund ihrer Gesundheitsstörungen und psychosozialen Belastungssituationen Anspruch auf eine Kur. Das ergab eine Untersuchung im Auftrag des Bundesfamilienministeriums im Dezember 2007.

Wenn das Gefühl sagt „Ich kann nicht mehr“, dann ist es an der Zeit, sich mit der Frage, ob eine Kur beantragt werden könnte, zu beschäftigen. Ausgeprägte Erschöpfungszustände können einfach krankmachen. Wenn Sie dann auch noch merken, dass Sie Ihre Kinder nicht mehr im gewohnten Maß versorgen können, dann sollten Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt wenden.

Hilfe finden Sie beim Müttergenesungswerk:
http://www.muettergenesungswerk.de


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